Arbeitsweise

Die Leitungskräfte der Pflegedienste kommen mindestens viermal im Jahr zu ganztägigen Treffen zusammen. Dabei spielt der Erfahrungsaustausch eine wichtige Rolle.

Ebenso trifft sich regelmäßig der Kreis der AuditorenInnen der Dienste, um die Qualitätskriterien und das Bewertungssytem an die Erkenntnisse aus den Audits anzupassen und somit zu optimieren. Es werden die Ergebnisse der Audits diskutiert und Verbesserungsvorschläge erarbeitet.

Durch die langjährige Zusammenarbeit ist zwischen den Diensten eine vertrauensvolle Atmosphäre entstanden, die dazu führt, dass von den einzelnen Mitgliedern auch Probleme und Defizite offen angesprochen werden. Die kontinuierliche Zusammenarbeit der Pflegedienste hat zu einer deutlichen Verbesserungen der ambulanten pflegerischen Versorgung der Kinder und Jugendlichen geführt:

  • Die Qualitätskriterien und die jährliche Überprüfung durch Audits steigert die Versorgungsqualität.
  • In Zeiten des Fachkräftemangels, der auch der Kinderkrankenpflege zu beobachten ist, kommt der Zusammenarbeit eine nicht zu unterschätzende Bedeutung zu.
  • Bei der Umsetzung neuer gesetzlicher Vorgaben wie z.B. bei der Einführung der Spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung war die Qualitätsgemeinschaft maßgeblich beteiligt.

Die Qualitätsgemeinschaft ist personell in den Vorständen des Vereins „Netzwerk für die Versorgung schwerkranker Kinder und Jugendlicher e.V.“ mit Sitz in Hannover und des „Bundesverbandes Häusliche Kinderkrankenpflege“ mit Sitz in Köln vertreten.

Die Qualitätsgemeinschaft sieht sich für die Zukunft vor drei wichtige Aufgaben gestellt:

  • Die Qualitätskriterien müssen auf Grund bisheriger Erfahrung und neuer Entwicklungen überarbeitet werden.
  • Durch gemeinsame Fort- und Weiterbildung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der beteiligten Dienste erwartet die Qualitätsgemeinschaft gewisse Synergieeffekte. Erste Planungen sind angelaufen.
  • Das Ziel der Landtagsentschließung, eine flächendeckende Versorgung zu sicherzustellen, ist zwar in greifbare Nähe gerückt, aber noch immer nicht vollständig erreicht.